Projekte 2019

Es ist mal wieder soweit. In ein paar Stunden beginnt ein neues Jahr und mal wieder eine wunderbare Möglichkeit für viele gute Vorsätze. Ich habe dazu ja schon öfters etwas geschrieben, weil das die Zeit im Jahr ist, in der ich hier am aktivsten bin. Woran das wohl liegen mag?

Eigentlich bin ich ja der Meinung, dass jeder Tag sich gut eignet um was neues auszuprobieren aber einen großen Pluspunkt gibt es im Januar eben doch: Man muss sich nicht erklären oder rechtfertigen. Will ich ab morgen nur noch antialkoholische Getränke trinken kann ich einfach sagen: Mein guter Vorsatz für dieses Jahr. Fange ich an einem Donnerstag Nachmittag im Spätsommer damit an bekomme ich wahrscheinlich ständig zu hören: „Ach damit kannst du morgen noch anfangen.“ oder „Mach doch mal eine Ausnahme“ oder ähnliches. Ich habe das Gefühl am Anfang des Jahres wird so eine Veränderung leichter vom Umfeld akzeptiert. Und das ist wirklich hilfreich, insbesondere wenn man schon seine eigene Armee kleiner böser Teufelchen auf der Schulter sitzen hat die einem ins Ohr flüstert, dass ein oder zwei Schoko-Sahne-Torten nun wirklich nicht so schlimm sind, wenn man dann dafür ab morgen nur noch Brokkoli isst.

Lessons learned in 2018

Aber was ich letztes Jahr eindeutig gelernt habe: Nicht zu viele Vorsätze auf einmal und vorallem: nicht so planlos. Deswegen habe ich meine Ziele erst einmal priorisiert und den einzelnen Monaten zugeordnet. Dann habe ich hoffentlich genug Zeit neue Verhaltensweisen einzuüben und zu festigen, bevor ich mit etwas neuem anfange.

Die Prioritäten

An erster Stelle steht nächstes Jahr für mich „Gesundheit“ und damit meine ich nicht nur das Gewicht. Ich war dieses Jahr so krank wie noch nie. Gefühlt war ich fast das halbe Jahr nicht fit. Das möchte ich nicht wiederholen. Also geht es damit im Januar los. Was genau ich mir da alles vorgenommen habe bekommt ihr die nächsten Tage zu lesen.

An zweiter Stelle kommen dann Finanzen und Versicherungen. Mega sexy Thema für viele, ich weiß, aber mir macht das eigentlich wirklich viel Spaß. Ich beschäftige mich gern mit Zahlen und Geld *lol* auch wenn es nur imaginäres Geld ist. Aber leider kommt es dann doch meistens etwas zu kurz. Bis jetzt 😉

Das dritte Thema für nächstes Jahr wird dann unser Zuhause sein. Sprich: Baustellen fertig machen, Garten weiter basteln (Davon den fertig zu kriegen habe ich mich schon verabschiedet) und mein Lieblingsprojekt „Entrümpeln“. Dazu habe ich ja auch schon ab und zu was geschrieben und ihr dürft sicher sein, dass da noch mehr kommt.

3 Ziele und 12 Monate

Jetzt wundert ihr euch vielleicht, wieso ich mir nicht für jeden Monat ein Ziel ausgedacht habe? Oder ob ich jetzt für jedes dieser Ziele 4 Monate geplant habe? Nein. Ich habe mir tatsächlich noch viel mehr kleine Unterziele gesetzt die ich dann jeweils auf die Monate verteilt habe. Eventuell kann ich das mal schön skizzieren und dir dann zeigen, aber diese 3 Ziele sind so groß und eigentlich allumfassend, dass sie für ein ganzes Jahr ohne Probleme ausreichen sollten.

Monatsfokus

Ich werde mir also im kommenden Jahr, immer zu Beginn eines Monats in den genannten drei Bereichen eine Aufgabe stellen (oder Neudeutsch Challenge) aber auf einen Bereich den Fokus legen. Dann kann ich auch regelmässig ein Fazit ziehen und abgleichen ob ich noch in der richtigen Richtung unterwegs bin. Und ich hoffe, dass ihr mich dabei begleitet und mir notfalls auch mal einen Stupser in die richtige Richtung gebt.

In diesem Sinne auf ein schönes, erfolgreiches, lustiges, spannendes, fröhliches, neues Jahr 2019!!

Eure Laura

Jahresrückblick 2018

Ja kaum ist ein Jahr fast wieder vergangen und man macht sich vor den guten Vorsätzen fürs nächste Jahr, noch einmal Gedanken über die vom aktuellen Jahr … schon merkt man, dass das irgendwie nicht so geklappt hat wie gedacht.

Nicht ganz schlecht und nicht wirklich gut

Wirklich viel gepostet habe ich nicht. Gegartelt und gebastelt habe ich auch nicht so viel. Das mit dem Sport… naja am Jahresanfang lief es ganz gut. Und dann war ich erst mal 6 Wochen krank. Danach war irgendwie die Luft raus. Wandern war ich gar nicht.
Beim Briefe schreiben habe ich eher noch abgebaut. Dieses Jahr habe ich nicht mal die Weihnachtspost verschickt. Das mit dem Sparen lief auch nur Phasenweise gut, dafür dann aber richtig. Immerhin ist das Auto das wir letztes Jahr gekauft haben schon abbezahlt (war aber gebraucht). Und fotografiert habe ich dieses Jahr auch mehr. Das könnt ihr auf meinem Instagram Account (@no_perfectionista_travels) begutachten, wobei da auch noch viele ältere Bilder dabei sind.

Meine guten Vorsätze für 2018

Es gibt Erfolge zu vermelden

Das Projekt Arbeit ist allerdings wirklich toll angelaufen. Ich habe jetzt eine super Stelle gefunden und arbeite nach der Elternzeit wieder. Und ich glaube ich hätte es wirklich nicht besser erwischen können. Ich bin zumindest mega glücklich.
Auch das Projekt Masterabschluss läuft nicht schlecht. Ich habe alle Prüfungen bestanden, die Masterarbeit ist geschrieben und abgegeben. Jetzt muss ich die nur noch „verteidigen“ und hab es dann hoffentlich endlich geschafft. Die Einladung zur Abschlussfeier habe ich zumindest schon *lol*

Das war wohl nix

Die Themen „Stil-Findung“ (Klamotten), Downsizing und Müllvermeidung sind irgendwie komplett untergegangen im alltäglichen Trubel mit Kind, Haus, Hund, Arbeit, Studium… ihr kennt das ja. Von irgendwelchen Challenges (Handstand, Fremdsprache…) wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich habe jetzt schon wieder so viele Ideen für nächstes Jahr, dass ich eigentlich gleich wieder kündigen müsste um die Zeit für alles zu haben 😉 Aber wer kann sich sowas schon leisten? Muss aber auch nicht sein. Ich habe gemerkt je mehr Zeit ich habe, desto ineffektiver bin ich. Deswegen will ich nächstes Jahr mal eine andere Vorgehensweise testen. Dazu dann aber an Neujahr mehr (oder kurz danach … oder auch etwas länger danach 🙂 Ihr kennt mich ja 😉
Jetzt wünsche ich euch erst mal noch erholsame Feiertage.

Alles Liebe,
Laura

Ich habe eine Stick Krise

Hallo ihr Lieben,

heute mal was aus der Kategorie #selbstgemacht.

Ich habe endlich das Bild fertig gestickt, dass ich einer Freundin zur Geburt ihrer Tochter machen wollte. Ich sticke ja total gern, nur gegen Ende, wenn dann die ganzen Feinheiten kommen dann fängt es manchmal an mich echt zu nerven. Dann ist es auch nicht mehr wirklich Entspannung, dann wird es Arbeit.

Außerdem habe ich beim Sticken echt das Problem, dass ich es total gerne tue, aber wenn ich dann fertig bin, weiß ich echt nicht wohin damit. Ich möchte mir keine gestickte Landschaft oder so ins Zimmer hängen. Deswegen finde ich auch die Babysachen so toll. Die sind meistens so süß, dass man sich das auch ins Kinderzimmer hängen will (hoffe ich zumindest).

Und dann dauert das auch immer noch so waaaaaahnsinnig lange. Gut, dass eine Schwangerschaft meistens auch noch einige Zeit in Anspruch nimmt, da hab ich die Chance, dass mein Geschenk fertig wird bevor das Kind ein Mitspracherecht bei seiner Zimmerdeko bekommt 😉 Und ich hab doch eh schon zu viele Hobbys für zu wenig Zeit 🙁

Aber von meinen ganzen Sticksachen trennen kann ich mich dann auch wieder nicht. Obwohl das im Zuge von meiner Entrümpelungstour wahrscheinlich das schlaueste wäre. Aber da bin ich wohl wirklich emotional in der Beziehung.

Ich musste mir also etwas Anderes überlegen. Ich bin jetzt zu folgenden Entschlüssen gekommen:

1. Ich kaufe nichts mehr
Früher habe ich ja wenn ich irgendwo eine Vorlage gesehen habe, die mir super gefallen hat, einfach mal zugegriffen. Weil irgendwann kann man das ja mal machen. Oder auf Garn … kann man immer brauchen ;)Wozu das führt seht ihr auf dem Bild (Ich liebe Farben 😮 )

2. Ich suche mir gezielt Motive aus, die ich so schön/witzig finde, dass ich sie mir auch selber aufhängen würden. Da gibt es ja wirklich tolle Sachen, auch Richtung Manga etc. Da werde ich bestimmt fündig. Aber erstmal ->

3. Ich durchforste meine Bestände. In diesem Fall an Vorlagen und schaue welche ich wirklich noch machen möchte und welche weiterziehen dürfen. Ich habe schon mal einen Schwung Rico Hefte verkauft, die ich von meiner Schwiegermama geerbt habe. Sie kann leider nicht mehr und für mich waren die Motive nichts. Und diesmal überlege ich nicht, ob das hübsch ist, sondern ob ich das brauchen kann, machen will, mir Das die Zeit wert ist. Mal sehen was dabei raus kommt. Ich werde das Ergebnis sicher auf Instagram teilen, falls es jemanden interessiert 😉

Bin gespannt zu welchem Ergebnis das führt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

Bis dahin :*
Laura

Fotoworkshop mit Lars

Hi ihr Lieben,

ich möchte euch heute unbedingt von meinem tollen Fotoworkshop Anfang des Monats (oder war es schon Ende letzten Monats?) erzählen.

Ich wäre ja wahrscheinlich selber nie auf die Idee gekommen so einen Workshop zu buchen. Aber der beste Mann der Welt, hat mir einen Gutschein geschenkt und ich habe dann noch ein bisschen drauf gelegt und gleich einen zweitätigen Workshop draus gemacht. Wenn schon, denn schon.

Landschaftsfotografie?

Verpeilt wie ich bin, habe ich gar nicht gemerkt, dass ich einen Landschaftsfotografie-Workshop gebucht habe. Da muss ich zugeben war ich erste einmal etwas skeptisch, weil ich ja eigentlich nie Landschaften fotografiere. Die sehen bei mir immer total y aus. Das habe ich dem Workshopleiter Lars Wunderlich dann auch in einem Vorgespräch erzählt. Hier muss ich sagen war ich echt schon das erste Mal positiv überrascht. Er hat mich angerufen und wir haben uns über meine Kamera, Vorkenntnisse (keine!), Vorstellungen etc. unterhalten. Und es war ein sehr angenehmes Gespräch.

Ich bin eigentlich nicht so begabt darin mit fremden Menschen zu reden aber Lars kann mit jedem reden glaube ich. Immer 😉

Ich bin also am Samstag früh nach München gefahren und habe, nachdem ich dreimal an der Gruppe vorbei gerannt bin, auch endlich mein Ziel erreicht. Es waren viele sehr interessante Leute da, unter anderem auch die liebe Lydia. Sie hat auf Ihrem Blog auch ein paar Bilder von dem Wochenende, unter anderem eines mit mir drauf. Wenn ihr mögt dürft ihr gerne mal bei ihr stöbern gehen.

Ausprobieren geht über studieren

Nach einer kleinen Einführung in die verschiedenen „anwesenden“ Kameras und Grundeinstellungen haben wir ein paar kleine Übungen im Atelier gemacht und sind danach an die Isar gefahren um endlich eine Landschaft zu fotografieren *lol* Das hat zum Teil erst einmal für Verwirrung gesorgt, da die meisten Teilnehmen sonst eher Menschen-ärmere Gegenden als Landschaften definieren würden, bzw. als Fotomotiv auswählen würden.

Wir wurden dann los geschickt um uns drei für uns interessante Marken in der Landschaft zu suchen und zu fotografieren. Und obwohl manche „Marken“ sehr beliebt waren sind wirklich sehr unterschiedliche Bilder dabei entstanden.

      

Nach einem kleinen Zwischentreffen durften wir mit der neuen Aufgabe „Bewegung“ zu fotografieren wieder los ziehen. Das war nochmal eine ganz andere Herausforderung aber hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Zum Abschluss des ersten Tages haben wir dann gemeinsam alle Bilder angeschaut und besprochen was wiederum sehr aufschlussreich war. Hier hat es sich auch zusätzlich ausgezahlt, dass wir wirklich eine nette kleine Truppe von ca. 10 Leuten waren. Sonst wäre das gar nicht machbar.

Der Sonntag lief dann ähnlich ab, nur dass wir dieses Mal eine gänzlich andere Landschaft fotografiert haben. Es ging nämlich zur Panzerwiese an der Schleißheimer Straße. Viel weniger Menschen und Strukturen. Und ich konnte mein Talent für langweilige Fotos total ausleben.

Wieder zurück im Atelier hatte Lars dann alle!! Unsere Fotos ausgedruckt in kleinem Format (4,1 x 6,1 cm). Kontaktbögen nannte er das. Auch noch nie gehört vorher. Und dann ist etwas wirklich erstaunliches passiert. Wir haben alle Bilder grob ausgeschnitten und zu Strecken gelegt. Und plötzlich waren langweilige Bilder überhaupt nicht mehr langweilig.

Langweilige Fotos – eine Kunst für sich

Es scheint sogar einen Fotografen zu geben, der eben so langweilige Fotos macht wie ich, es dann aber als Kunst deklariert und für viel Geld verkauft *haha*
Ich zeige euch mal ein Beispiel. Dieses Bild hätte ich normalerweise schon auf der Kamera gelöscht (was man laut Lars NIE machen darf ; )

Aber in Reihe gelegt mit ein paar anderen (auch langweiligen Fotos) könnte man schon fast behaupten es wäre „Kunst“. Mein Motto für diesen Workshop war übrigens: Ich will keine Kunst machen, nur schöne Fotos.

 

Ich bin auf jeden Fall immer noch sehr begeistert von Lars und seinem Workshop. Und überlege tatsächlich schon welchen ich als nächstes bei ihm buchen könnte. Es gibt noch sooooooo viel zu lernen.

Was für einen Workshop würdet ihr denn gerne mal machen? Egal ob jetzt fotografieren oder etwas ganz anderes. Vielleicht ist ja auch noch eine Inspiration für mich dabei.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und bis bald.

Liebe Grüße
Laura

Müllfrei

Wie in meinem Post zu den guten Vorsätzen angekündigt, wollen wir dieses Jahr versuchen endlich weniger Müll zu produzieren. Bisher klappt das eher nicht so. Wie wir leider feststellen mussten geht das nicht so nebenbei und spontan.

Zum Glück habe ich inzwischen einige Inspirationen online gefunden, die sich dieses Ziel entweder auch für dieses Jahr oder schon länger gesetzt haben. Einige sind wohl schon komplett Müllfrei. Oder zero waste, wie man so schön neudeutsch sagt.

 

Was bedeutet Zero Waste?

 

Ich muss erst mal gestehen, dass ich mir nicht mal sicher bin, ob es eine schöne deutsche Übersetzung für Zero Waste gibt. Bisher habe ich nur null Müll gefunden aber ich würde zu müllfrei tendieren und das jetzt einfach für mich einführen.
Im engsten Sinne steht der Begriff also dafür, dass man überhaupt keinen Müll mehr produziert. Ich bin aber nicht sicher, ob die Definition von Müll einheitlich ist. Zählen da jetzt Dinge die ich zum Recycling in den Wertstoffhof bringe dazu oder nicht? Oder „nur“ Restmüll? Wie siehts aus mit Papier?
Da wir uns nicht gleich mit allem überfordern wollen werden wir das ganze Schrittweise angehen.

 

Die 6 Stufen zur Müllfreiheit

 

Laut der zerowastefamily gibt es 6 Schritte zur Müllvermeidung. Refuse, reduce, reuse, repair, recycle, rot. Also Vermeiden, reduzieren, wiederverwenden, reparieren, recyceln und verrotten. Die Trennung zwischen vermeiden und reduzieren finde ich allerdings etwas unscharf. Vielleicht sollte man refuse wörtlicher und zwar mit verweigern übesetzten. Dann wird klar, dass man sich im ersten Schritt aktiv wehren muss gegen Dinge die ohne eigenes zutun auf einen einströmen. Postwurfsendungen zum Beispiel. Oder kleine Mitbringsel von Ausflügen etc. Reduzieren bezieht sich dann eher auf das eigene Handeln. Und insbesondere auf den Einkauf. Und hier sind wir echt am Kämpfen im Moment.

 

Fehlersuche

 

Obwohl wir jetzt wirklich versucht haben bewusst einzukaufen ist unser Recyclingbehälter nach einer guten Woche schon wieder voll. Wir haben extra die Recycling Station die wir vorher hatten aufgelöst, damit wir gezwungen sind uns häufiger mit unserem Müll zu beschäftigen (deswegen bin ich auch ein Verfechter von Wertstoffhöfen statt dem gelben Sack. Wenn ich nämlich alles bequem in einen Sack schmeissen und vor die Tür stellen kann, wieso soll ich mich dann groß um Vermeidung kümmern?). Und dieses Mal habe ich den Müll beim sortieren mal genau analysiert, ihr könnt auf den Bildern also unseren wunderschönen Müll sehen.

Recycling- und Restmüll; hauptsächlich Folienverpackung

Ich war doch etwas erleichtert als ich festgestellt habe, dass ein großer Teil Gläser und Dosen waren. Aber ist das wirklich besser? Ich muss mich da noch schlau machen.

 

Lösungsideen

 

Für einiges haben wir schon eine Lösung gefunden. Wir werden jetzt nur noch beim örtlichen Metzger einkaufen, bei dem gibt’s nämlich die Ware immernoch schön altmodisch in Papier eingeschlagen. Herrlich. Mal abgesehen davon, dass wir froh sein können einen guten Metzger im Ort zu haben und das unterstützt werden muss.

Bei den, von meiner Tochter heiss geliebten, Milchbrötchen, Müsliriegel und dem Toast hilft dann wohl nur selber backen. Auch für die Batterien haben wir leicht Ersatz gefunden, Akkus. Obwohl wir hier ein Gerät im Haus haben, dass nicht mit Akkus aber sehr wohl mit den gleichwertigen Batterien funktioniert. Mal sehen was wir da machen. Sogar für die Haselnüsse habe ich wahrscheinlich eine Lösung gefunden. Allerdings erst ab Herbst, denn wir haben hier einige Haselnusssträucher im Garten und der große vom Nachbarn wirft seine Früchte direkt auf unsere Einfahrt.

Aber für die Mandeln? Die werden bei uns seeeeehr seeeeehr gern als Snack gegessen. Und einen unverpackt Laden gibt es hier nicht. Hat da jemand vielleicht einen Tipp für mich?

 

Plastikbecher für Milchprodukte

Und die Milchprodukte? Tatsächlich ist Creme Fraiche machen sehr simpel. Ich verlinke euch bald mal das Rezept von meinem Mann dazu. Aber für Quark habe ich noch nichts gefunden. Selbermachen klingt sehr aufwändig und im Glas gibt’s hier keinen.

 

Alles eine Frage der Zeit

 

Überhaupt scheint es viel aufs selber machen hinaus zu laufen. Habe ich nicht gelesen, das Müllfreiheit auch mehr Freizeit bedeutet? Wie das zusammen gehen soll erschließt sich mir noch nicht. Es liegen spannende Monate vor uns. Und noch viiiiiel mehr Recherche. Zum Glück habe ich ein Buch zum Thema geschenkt bekommen. Wenn ich damit durch bin kann ich euch das gerne mal vorstellen. Bis dahin!

 

Liebe Grüße

Laura

Projekt Minimalismus – in 365 Schritten

100.000 Dinge hat ein durchschnittlicher Haushalt in Europa. Diese Zahl geistert immer wieder durchs Internet und Foren und Facebook Gruppen. Inzwischen lese ich auch immer häufiger die Zahl 300.000. Ist das nicht einfach unvorstellbar? Und auch wenn ich das nicht glauben möchte … ich habe mal angefangen zu zählen… und ziemlich schnell wieder aufgegeben.

Die Situation bei uns ist im Moment sowieso absolut unübersichtlich. Während meines Studiums hatte ich zum Teil arbeitsbedingt 2 Wohnungen plus die Wohnung die ich mit meinem Freund bewohnt habe. Das wurde dann irgendwann zu einer kombiniert. Während aber natürlich noch Dinge von mir bei meinen Eltern lagerten.

Wir sind dann später zusammen in eine andere Stadt gezogen während gleichzeitig meine Schiegermutter ihren Hausstand aufgelöst hat. Und wir haben die letzten 2 Jahre auf einer, immer kleiner werdenden, Baustelle gewohnt. Das heißt, viele unserer Dinge haben (zum Glück) Unterschlupf in der Scheune meiner Eltern gefunden. Aber die soll auch irgendwann mal wieder leer werden. Ach und habe ich erwähnt, dass während dem ganzen auch noch eine Firma aufgelöst wurde? … Also ich würde definitiv nicht abstreiten, dass wir 300.000 Dinge besitzen.

 

Warum ich meine Dinge aussortieren will?

 

Warum habe ich jetzt also beschlossen, dass ich dieses Jahr nutzen werde um mich von unnützem Ballast zu befreien? Weil ich es genau so empfinde. Als Entlastung und Befreiung. Und mehr Leichtigkeit kann uns doch allen nicht schaden oder?

Außerdem kursieren so viele tolle Versprechungen zum Thema Minimalismus und Downsizing. Da nimmt man automatisch ab, hat auf einmal viel mehr Freizeit und ist schlicht und ergreifend glücklicher. Und das klingt doch super, wenn ich im Gegenzug dazu einfach nur ein paar Dinge weg werfen muss oder? Besonders die Aussicht auf mehr Zeit die ich nicht mit aufräumen, suchen, putzen verbringen muss … paradiesisch!!!

Nur leider passiert das ja dann doch nicht so einfach wie man es sich ausmalt. Deswegen habe ich mir ein paar Regeln dazu ausgedacht.

 

Meine Spielregeln

 

Vielleicht habt Ihr schon auf meinem Instagram-Account gesehen, dass ich jeden Tag ein Bild von einem scheinbar willkürlich ausgewählten Gegenstand poste. Oder auch von mehreren.

Das sind alles Dinge, von denen ich mich trennen werde. Werde, da ich sie in den meisten Fällen erst einmal in einer Kiste sammele und tatsächlich noch auf der Suche nach einem sinnvollen Zielort bin. Dazu weiter unten mehr.

Eigentlich gibt es nur eine: Jeden Tag kommt etwas weg. Müll zählt dabei grundsätzlich erst mal nicht dazu, es sei denn es ist etwas, was schon lange zu irgendeinem bestimmten Zweck aufgehoben wurde und nun entweder nicht mehr zu gebrauchen ist, oder das Projekt gestrichen wurde.
Ich trenne dabei nach Dinge bei denen es sich für mich lohnt sie zum Verkauf zu stellen und Dingen die ich spenden möchte. Die Verkaufsgegenstände kommen erstmal in eine extra Box und werden dann nach und nach online gestellt. Werden sie da nicht innerhalt einer gewissen Zeit verkauft, wandern sie auch in die Spendenbox.

Mit 2 kleinen Kindern kommen natürlich auch eine riesen Menge an Kleidungsstücken zusammen. Hier trenne ich nach Dingen, die ich so schön finde, dass ich sie gerne an liebe Freunde weitergebe und der Rest kommt in den second hand Laden. Soweit sie dazu noch gut genug sind.

Mehr Regeln gibt es eigentlich nicht. Die 365 Tage werde ich nicht mehr ganz vollkriegen, da ich tatsächlich schon einen Tag dabei hatte, an dem ich es schlicht vergessen habe. Aber da ich ja an anderen Tagen auch schon mehr aussortiert habe gönne ich mir das einfach mal. Ich weiß auch jetzt schon, dass noch Tage dazu kommen werden, z.B. wenn ich mal in den Urlaub fahre oder so etwas. Obwohl ich zumindest an den Wochenenden an denen ich zu meinen Eltern fahre auch immer etwas zum Aussortieren finden werde. Zum einen, weil tatsächlich noch so viel Zeug von mir dort ist. Und zum anderen, weil meine Mutter im Moment auch dabei ist und wir das manchmal ganz gut zusammen machen können.

Aussortierter Gegenstand vom 13. Januar 2018

Dinge des Mannes

 

Der Plan ist ja bisher so ganz schön, allerdings lebe ich nicht alleine und kann nicht nach Herzenslust entsorgen was ich nicht brauche (da könnte ich schnell viiiiiiiel Zeug entsorgen, nämlich so gut wie alles was mir nicht gehört ^^°)

Und eben die Situation mit meiner Mutter macht es mir gerade zusätzlich schwer. Sie verkleinert sich von einem ziemlich großen Haus und hat leider das selbe Hobby wie mein Mann: Kochen! Und er darf sich wie in einem großen Kaufhaus alles mit nehmen was er möchte (Das Spektakel ist auf seinem Instagram-Account @fluffy_amateurfood zu bewundern) Und er hat noch nicht mal alles gesehen… Dabei ist unsere Küche doch jetzt schon zu voll.

Ich profitiere natürlich davon, gerade eben steht er in der Küche und probiert den neu „erworbenen“ Fleischwolf aus und ich weiß, dass es morgen etwas wahnsinnig tolles zu essen geben wird. Aber wir haben inzwischen so viele Spezialgeräte, dass die meisten davon die meiste Zeit gar nicht genutzt werden können …
Aber Sie gehören mir nicht. Daher kann ich sie auch nicht entsorgen. Vielleicht muss ich das dieses Jahr einfach noch ein bisschen verinnerlichen 😉 Und erfahrene Entsorgerinnen sprechen manchmal vom Wunder der Bekehrung durch gutes Vorbild. Na wir werden sehen. Aber erstmal habe ich ja genug eigene Sachen um die ich mich kümmern kann.

 

Wohin mit meinen Sachen?

 

Ich habe eben dem lokalen Sozialkaufhaus eine E-Mail geschrieben und hoffe, dass die meine Sachen nehmen. Ich habe nämlich auch schon versucht einzelnes selber auf Facebook zu verschenken aber ohne Erfolg. Ich weiß nicht ob es übersehen wurde, uninteressant ist oder den Leuten zu aufwändig es abzuholen.

Für meine Kleidung habe ich zum Glück schon eine gute Adresse gefunden. Die bringe ich soweit sie noch einwandfrei ist zum Second Hand Laden der Caritas. Auch Schuhe kann man da abgeben. Und ich freue mich immer, wenn ich wieder mal dort bin und etwas von meinen Sachen sehe. Ich habe inzwischen schon einige Kisten und Tüten dort abgegeben und ich habe das Gefühl es nimmt kein Ende. Echt schrecklich. Aber ich muss auch zugeben, dass ich mir im Second Hand Laden auch erst zwei Teile geholt habe. Aber ich bin gerade dabei, das Konzept Capsule Wardrobe für mich zu testen und ich hoffe, dass dann alles besser wird.

Ein besonderes Thema sind Bücher. Für Bücher gibt es ja immer die viel gepriesenen Ankaufportale im Internet. Aber je nach Portal, kann es passieren, dass für Fachbücher, die 129 Euro neu kosten, auch in tadellosem Zustand nur ein paar Cent geboten werden. Da streike ich dann. Überhaupt mache ich mir bei Büchern, die mir einen Centbetrag bringen, gar nicht die Mühe sie irgendwo hin zu schicken und dann eventuell noch Abzüge wegen Qualitätsmängeln oder so etwas zu kriegen.

Ich nutze im Moment die App „Wer zahlt mehr“ um meine aussortierten Bücher zu überprüfen und habe jetzt schon mehrere Stapel die ich demnächst an die verschiedenen Portale verschicken muss. Sobald ich das gemacht habe werde ich meine Erfahrungen gerne mit euch teilen. Bisher habe ich erste einmal Bücher verkauft. Das war damals Studibuch und ich war super zufrieden. Soweit ich mich erinnere waren es 4 oder 5 Bücher und ich habe fast 30 Euro bekommen. Klar hätte ich womöglich bei einem direkt verkauf viel mehr rausholen können aber das hätte unter Umständen auch mehrere Monate dauern können. Und solang will ich die aussortierten Bücher ja nicht beherbergen.

 

Viele Methoden führen zum Minimalismus

 

365 Dinge sind jetzt für ein ganzes Jahr auch nicht wirklich viel, vor allem wenn wesentlich mehr rein kommt. Ich habe auch schon ein Project 3000 gesehen, bei dem 3000 Dinge entsorgt werden sollen. Dazu gibt es wohl auch eine Gruppe auf Facebook die ich leider nicht finde. Und dann gibt es noch das #minsgame, oder die KonMari Methode (eine Beschreibung findest du hier), oder Packing Parties, oder Swedish Death Cleaning, oder oder oder.

Ich denke ich werde noch ein paar von diesen Methoden ausprobieren und euch dann jeweils berichten was für mich das effektivste war. Wie macht ihr das denn? Welche Methode gefällt euch am besten? Und wie schützt ihr euch vor der Flutwelle an Dingen die unbedingt in euren Schränken und Regalen wohnen wollen?

Liebe Grüße
Laura

PS: Minimalist werde ich nie, dafür hab ich zu viele Hobbies.

 

Meine guten Vorsätze für 2018

Hallo ihr Lieben,

erst mal hoffe ich Ihr hattet alle einen tollen Silvesterabend und seit gut in ein gesundes neues Jahr 2018 gestartet. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Gefühlt habe ich erst kürzlich an meinem neuen Layout gebastelt (Ihr habts vielleicht gemerkt, es hat sich schon wieder geändert) und viele Pläne geschmiedet für Blogposts … und schwupps ist es 2018 und mein Blog setzt mal wieder Spinnweben an.

Aber neues Jahr neues Glück. Und dieses Jahr wird aaaaaalles besser 😉 Wie jedes Jahr. Es gibt wieder 365 Tage voller Möglichkeiten schöne und spannende Dinge zu entdecken und das Leben zu geniessen.

Wer meinem Instagram Account folgt hat vielleicht schon mein Bilderrätsel zu meinen guten Vorsätzen für 2018 gesehen. Alle richtig erraten konnte bisher keiner, nicht mal der Mann ^^ Weil er mir nie richtig zuhört.

 

Meine guten Vorsätze für 2018

Die Auflösung des Bilderrätsels zu meinen guten Vorsätzen

 

Einige Dinge waren scheinbar sehr leicht zu erraten. Zum Beispiel, dass ich mehr Laufen gehen möchte und mehr Fotos machen, wandern, einen Garten anlegen etc. Andere waren wieder nicht so einfach.

Es wurde mehrmals getippt, dass ich wieder zur Feuerwehr möchte. Und obwohl ich eine Ausbildung zur Atemschutzgeräteträgerin habe und mir die Mitarbeit bei der Ausbildung auch Spaß gemacht hat, habe ich dieses Thema für mich abgehakt. Irgendwie doch nicht meine Welt. Umso dankbarer bin ich den Leuten die Ihre Freizeit dafür einsetzen.
Aber eigentlich ist das Feuerwehrauto eine Spardose und steht unter anderem dafür, dass ich dieses Jahr versuchen will so wenig wie möglich zu kaufen, zu sparen und ein paar Dinge abzubezahlen. Die Spardose erkennt man leider nicht so richtig gut. Genauso wie den Briefumschlag in der Mitte, der meinen Plan wieder mehr Briefe und Postkarten zu schreiben versinnbildlicht.
Gleich daneben ist ein kleines Nadelkissen, ich möchte mir nämlich dieses Jahr endlich mal ein passendes Kleid nähen. Eines das nicht passt habe ich schon genäht *lol*

Mein wunderschöner, neuer, roter Filofax steht für mich für meine beruflichen Projekte die ich angehen möchte, das Organisationsbuch wiederum für meine Masterarbeit die ich schreiben will. Hier habe ich auch ein super tolles Projekt gefunden und freue mich schon riesig, wenn es losgeht. Wahrscheinlich gleich Anfang Januar, aber das weiss ich noch nicht so genau.

Zu guter Letzt ist noch eine Bluse auf dem Foto. Dazu ist niemandem etwas eingefallen und das können auch nur Leute erkennen, die mich und meinen nicht vorhandenen Stil kennen. Ich bin der Typ Jeans und T-Shirt. Immer. IMMER. Und das ist leider nicht immer sehr vorteilhaft. Deswegen dachte ich dieses Jahr probiere ich mal was Neues. Anfangen möchte ich mit einem Stylebook oder einer Capsule Wardrobe. Mal sehen womit ich anfangen werden.

Hätte ich tatsächlich alle meine guten Vorsätze in einen Instagram Post packen wollen wäre das ganze seeeeeehr viel umfangreicher und komplizierter geworden. Besonders da ich so Projekte geplant habe wie: Müllvermeidung und meinen Hausstand entrümpeln. Lässt sich schwer fotografieren finde ich. Aber wer sehen will wie es klappt mit dem Entrümpeln darf mir gerne auf Instagram folgen (oder hier mehr dazu lesen). Ich plane für jeden der nächsten 365 Tage mindestens 1. Gegenstand zu entfernen und den dann auch gleich zu posten.

Und ich möchte dieses Jahr ein paar Dinge lernen die ich nicht kann. Zum Beispiel einen Handstand machen. Das wird hoffentlich eine lustige 30 Tage Challenge.
Oder die 60 Kapitel in meinem alten Lateinbuch. Das wäre dann eine 60 Woche Challenge ^^. Warum? Einfach weil ich glaube es macht Spaß neues zu lernen.

Ich hoffe ihr seit dabei

 

Ich hoffe Ihr habt einen kleinen Eindruck bekommen was für dieses Jahr so alles auf dem Plan steht. Würde mich freuen wenn Ihr mit dabei seit.

Was sind denn eure Vorsätze und Ziele fürs Jahr? Oder macht ihr euch da gar keine Gedanken drüber, weil nach 2 Wochen die Motivation wahrscheinlich schon wieder aufgebraucht ist? Lasst mir gerne einen Kommentar da.

Bis Bald
Laura

Das Hochzeitstortendisaster geht weiter

So nachdem nun ein passabler Grundstock gelegt wurde und ich der Meinung bin ich habe genug gelernt um die endgültige Torte dann schön hin zu bekommen (drückt mir die Daumen), habe ich mich an den zweiten Stock gewagt.

Nachdem das mit der tollen Blauen Farbe nicht geklappt hat dachte ich mir ich mache den zweiten Stock in Ombre-Blau. Ich stell es mir immer noch toll vor aber ich glaub das ist dann erst was fürs nächste Level.

Wer nicht wagt – oder das Hochzeitstortendisaster

Manchmal habe ich meine Finger nicht ganz unter Kontrolle glaube ich. Dann werde sie selbsständig und schreiben merkwürdige Dinge. So auch vor ein paar Wochen als mir meine liebe Freundin N. verkündet hat, dass sie spontan heiraten will. Für sowas bin ich ja gleich zu haben. Und nachdem sie und ihre Mama sich bei meiner Hochzeit so verausgabt haben und nicht nur eine 3 stöckige Hochzeitstorte mit Deko, sondern auch noch eine Buttercremetorte (Ein Ehebett mit Brautpaar, irre süß) und süße Teilchen in Schmetterlingsform gezaubert haben wollte ich mich unbedingt revanchieren. Also habe ich großspurig verkündet, dass ich doch bitte die Hochzeitstorte backen will.

21 Tage zum neuen Leben?

 

 

Die Statistiken die sich mit Neujahrsresolutionen beschäftigen sind selten sehr motivierend. Ein Großteil der hochmotivierten „dieses-Jahr-wird-alles-besser“- Leute hat schon innerhalb der ersten Wochen vergessen, dass sie überhaupt einmal ernsthaft vorhatten etwas zu ändern. Das setzt meistens ein wenn die Feiertage rum sind und das normale, hektische Leben wieder einsetzt. Ich kenn das und habe für mich folgenden Hauptgrund dafür festgestellt: